Blick vom Papststein auf Königstein und Lilienstein

Malerweg 6. Etappe: Von Schmilka nach Kurort Gohrisch

Kaiserkrone, Papststein und Gohrisch

Gleich zu Beginn dieser Etappe stand die Fährüberfahrt mit dem Fährschiff Lena an, das 1927 in Dienst gestellt wurde. Zunächst wanderte ich auf dem Aschersteig bergan. Auf der Höhe ragten der Zirkelstein und die Kaiserkrone auf. In Schöna machte ich schließlich einen Abstecher hinauf zur Kaiserkrone, von hier schweifte mein Blick hinüber zum Lilienstein und über das Elbtal zu den Schrammsteinen und Affensteinen.

Zurück auf dem Malerweg hat dieser nun überwiegend urbanen Charakter. Unterwegs gab die Landschaft immer wieder den Blick zu den Schrammsteinen frei. Bald erreichte ich Reinhardtsdorf und besuchte die sehenswerte Barockkirche. Ich lief daraufhin wieder an Feldern vorbei, der Blick über blühende Rapsfelder zu den Schrammsteinen war herrlich.

Bald führte der Weg in den Wald und auf einen schönen Pfad. An einer Spitzkehre verließ ich kurzzeitig den Malerweg und hatte kurz darauf eine tolle Aussicht auf Krippen.

Nach einer kleinen Rast führte mich der Malerweg hinab nach Krippen. Im folgenden Abschnitt wanderte ich längere Zeit durch Wald, passierte die Liethenmühle und erreichte Kleinhennersdorf. Es dauerte nicht lange und ich gelangte zu einer Abzweigung, an der ein Wegweiser zum Kleinhennersdorfer Stein hinwies. Ich machte also einen weiteren Abstecher, es verliefen hier viele Pfade, über einen gelangte ich zu einem tollen Aussichtspunkt auf – wie sollte es anders sein – die Schrammsteine.

Wieder zurück auf dem markierten Weg erreichte ich das Damwildgehege. Nun begann der Aufstieg auf den Papststein. Oben angekommen begeisterte mich das Panorama, vom Aussichtspunkt an der Gaststätte blickte ich auf die Festung Königstein, den Lilienstein, die Bastei und Bad Schandau im Elbtal.

Nach einer längeren Rast im Biergarten stieg ich hinab und passierte den Hunskirchenblick. Den Felsen arbeiteten sich gerade zwei Kletterer hinauf. Ich lief nun weiter abwärts und an der Straße begann der letzte Aufstieg auf den Gohrisch, auf Stiegen ging es dabei eine Felsspalte hinauf. Oben angekommen erwartete mich wieder eine tolle Aussicht, diesmal auf den Papststein.

Nach Abstechern zur Schwedenhöhle und der Wetterfahne machte ich mich an den Abstieg. Nach einer Weile durch den Wald verließ ich am Waldrand den Malerweg und begab mich nach Kurort Gohrisch, meinem heutigen Etappenziel.

Karte, Höhenprofil und GPS-Track

Länge: 17,4 km, Anstieg: 635 m, Abstieg: 430 m